Änderungen im Juli 2026: Tankrabatt, Onlineshopping & Wölfe
Der neue Monat bringt wieder jede Menge Neuerungen mit sich. Hier gibt es den Überblick!
Der neue Monat bringt wieder jede Menge Neuerungen mit sich. Hier gibt es den Überblick!
Am 1. Juli endet der Tankrabatt der Bundesregierung. Spätestens ab 12 Uhr ist deshalb mit spürbaren Preissprüngen an den Zapfsäulen zu rechnen. Im Mai und Juni hatte der Bund die Steuer auf Benzin und Diesel gesenkt, die erhoffte deutliche Entlastung für Verbraucher fiel jedoch geringer aus als erwartet. Laut Untersuchungen wurde der staatliche Rabatt von der Branche nicht vollständig an die Kunden weitergegeben.
Wer ab Juli 2026 online in Nicht-EU-Ländern einkauft, muss mit höheren Kosten rechnen. Für Waren mit einem Wert von unter 150 Euro wird künftig eine Zollpauschale von drei Euro fällig. Damit verteuern sich vor allem kleinere Bestellungen aus dem Ausland.
Mit „MeinElster+“ bringt das Finanzamt eine neue App für die Steuererklärung an den Start. In einer ersten Phase richtet sich das Angebot an kinderlose Arbeitnehmer sowie an Rentner und Pensionäre. Sie erhalten über die App eine bereits vorausgefüllte Steuererklärung mit den Steuerdaten für das Jahr 2025. Wer mit den Angaben einverstanden ist, muss die Erklärung nur noch per Klick bestätigen. Änderungen und Ergänzungen sind weiterhin möglich.
Aus dem Bürgergeld wird Grundsicherung. Neu ist aber vor allem der Name, denn am System ändert sich nicht viel. Ab Juli gelten härtere Regeln für Leistungsempfänger, an der Höhe der Sozialleistung ändert sich aber nichts.
Die Bundesregierung will die Luftfahrtbranche wettbewerbsfähiger machen. Deshalb zahlen Fluggesellschaften künftig je nach Strecke zwischen 2,50 Euro und 11,40 Euro weniger pro Flug ab Deutschland. Ob Reisende dadurch tatsächlich günstigere Flugtickets bekommen, ist jedoch fraglich. Wegen steigender Kerosinpreise gilt es als eher unwahrscheinlich, dass die Ersparnis vollständig an Kunden weitergegeben wird.
Ab Juli beginnt die geplante Jagdzeit auf Wölfe. Durch die Einstufung als jagdbare Tierart können Wölfe bis zum 31. Oktober gejagt werden. Die Bundesländer dürfen die Jagd in Regionen erlauben, in denen sich der Wolf langfristig ausbreiten kann. Reißt ein Wolf außerhalb der Jagdzeit ein Weidetier, kann er unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls gejagt werden.