Landschaft mit Rebstöcken
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10 Orte in RLP, die sich besonders lohnen

Welche Orte in Rheinland-Pfalz sollte man besuchen?

Unser Bundesland hat ordentlich was zu bieten, doch wo sind die schönsten Fleckchen in Rheinland-Pfalz? Wohin lohnt sich ein Ausflug? Was sollte man unbedingt gesehen haben?

Diese Reiseziele in Rheinland-Pfalz lohnen sich besonders

Rheinland-Pfalz bietet einige der bekanntesten Reiseziele Deutschlands. Zu den schönsten Orten gehören die Burg Eltz, Bernkastel-Kues, Cochem, das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, Trier, die Geierlay-Hängeseilbrücke und die Teufelstisch-Felsen im Pfälzerwald. Wer Natur, beeindruckende Burgen, Weinlandschaften oder historische Städte erleben möchte, findet hier passende Ausflugsziele für einen Tagesausflug, ein Wochenende oder den nächsten Urlaub in Rheinland-Pfalz.

Die schönsten Reiseziele in Rheinland-Pfalz auf einen Blick

Burg Eltz
Region:
Eifel
Bekannt für: Mittelalterliche Burg
Ideal für: Familien, Wanderer

Bernkastel-Kues
Region:
Mosel
Bekannt für: Fachwerk, Wein und Altstadt
Ideal für: Genießer, Paare

Cochem
Region:
Mosel
Bekannt für: Reichsburg und Moselpanorama
Ideal für: Familien, Tagesausflug

Geierlay-Hängeseilbrücke
Region:
Hunsrück
Bekannt für: Hängeseilbrücke und Wandern
Ideal für: Abenteuer, Natur

Pfälzer Mandelpfad
Region:
Pfalz
Bekannt für: Mandelblüte und Weinberge
Ideal für: Wanderer, Fotografen

UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal
Region:
Mittelrhein
Bekannt für: Burgen, Loreley und Weinorte
Ideal für: Kultur, Wanderer

Bad Ems
Region:
Lahntal
Bekannt für: Kurstadt und Therme
Ideal für: Wellness, Paare

Teufelstisch
Region:
Pfälzerwald
Bekannt für: Sandsteinfelsen
Ideal für: Familien, Naturfreunde

Speyer
Region:
Vorderpfalz
Bekannt für: Kaiserdom und Altstadt
Ideal für: Kultur, Familien

Trier
Region:
Mosel
Bekannt für: Porta Nigra und Römerstadt
Ideal für: Städtereise, Geschichte

Warum gehört Burg Eltz zu den schönsten Orten in Rheinland-Pfalz?

Burg Eltz zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz. Die mittelalterliche Burg liegt zwischen zwischen Koblenz und Cochem im Elzbachtal und gehört zu den wenigen Burgen Deutschlands, die nie zerstört wurden.

Das erwartet dich auf Burg Eltz:

  • Eine der besterhaltenen mittelalterlichen Burgen Deutschlands
  • Malerische Lage mitten im Wald
  • Historische Innenräume mit Führungen
  • Wanderwege mit Panoramablicken
  • Beliebtes Ausflugsziel für Familien und Fotografen

Baujahr:
Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg entstand vermutlich ab etwa 1157 und wurde über mehrere Jahrhunderte erweitert.

Besonderheiten:
Eine der am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Sie wurde nie zerstört oder erobert und befindet sich seit über 850 Jahren im Besitz derselben Familie. Die Lage auf einem Felssporn mitten im Elzbachtal macht sie zu einem der beliebtesten Fotomotive in Rheinland-Pfalz. Bei einer Führung können Besucher historische Wohnräume, die Schatzkammer und zahlreiche Originaleinrichtungen besichtigen. 

Anfahrt:
Mit dem Auto bis zum Parkplatz bei Wierschem. Von dort sind es rund 15 bis 20 Minuten zu Fuß zur Burg oder wenige Minuten mit dem Pendelbus. Mit der Bahn bis Hatzenport und weiter mit dem RegioBus 365 bis zum Burgparkplatz.

Wanderwege:
Besonders beliebt sind der Traumpfad „Eltzer Burgpanorama“ (13 km), der Moselsteig (Etappe 20) sowie kürzere Wanderungen ab Moselkern oder Karden durch das Elzbachtal.

Beste Reisezeit:
April bis Oktober. Im Frühling und Herbst zeigt sich das Elzbachtal besonders reizvoll. Wer weniger Besucher erleben möchte, plant den Ausflug unter der Woche oder am frühen Vormittag. Die Burg ist in der Saison von Ende März bis Anfang November geöffnet.

Kurzüberblick:

  • Region: Eifel
  • Sehenswürdigkeit: Burg
  • Bauzeit: 12. Jahrhundert
  • Geeignet für: Familien, Wanderer, Geschichtsinteressierte
  • Eintritt: kostenpflichtig
  • Zeitbedarf: etwa drei bis vier Stunden
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Kurfürstliches Schloss in Koblenz, die Reichsburg Cochem, Lava-Dome in Mendig
  • Offizielle Website: www.burg-eltz.de

Die Burg Eltz in der Region Vulkaneifel: Ein Inbegriff der deutschen Ritterburg

Burg Eltz in der Eifel
picture alliance/dpa | Silas Stein
Burg Eltz in der Eifel

Warum gehört die Moselstadt Cochem zu den beliebtesten Ausflugszielen in Rheinland-Pfalz?

Cochem gehört wegen seiner historischen Altstadt, der Reichsburg und der Lage direkt an der Mosel zu den beliebtesten Ausflugszielen in Rheinland-Pfalz. Die Stadt zählt zu den bekanntesten und meistbesuchtesten Urlaubsorten an der Mosel.

Das erwartet dich in Cochem:

  • Reichsburg Cochem
  • Historische Altstadt
  • Moselpromenade
  • Schifffahrten auf der Mosel
  • Wanderwege und Aussichtspunkte
  • Sesselbahn zum Pinnerkreuz

Besonderheiten:
Schon von Weitem fällt die Reichsburg Cochem ins Auge. Sie erhebt sich auf einem steilen Berg über der Stadt und prägt das Bild der Mosellandschaft. Bei einer Burgführung kannst du Rittersäle, historische Wohnräume und den Burghof besichtigen. Für Familien gibt es regelmäßig Themenführungen und Veranstaltungen.

Die Altstadt von Cochem begeistert mit verwinkelten Gassen, bunten Fachwerkhäusern und kleinen Cafés. Entlang der Moselpromenade laden Restaurants und Weinstuben zum Verweilen ein. Von hier starten außerdem Ausflugsschiffe zu den schönsten Abschnitten der Mosel.

Wanderwege:
Wer aktiv unterwegs ist, findet rund um Cochem zahlreiche Wanderwege und Aussichtspunkte. Besonders beliebt sind der Moselsteig, der Panoramaweg zur Reichsburg und der Aussichtspunkt Pinnerkreuz, den man mit einer Sesselbahn erreichen kann. Beliebt ist der "Cochemer Krampen", ein 24 Kilometer langer Abschnmitt mit Flussschleifen, um das romantische Wilde Enderttal zu erkunden.  

Kurzüberblick:

  • Region: Mosel
  • Bekannt für: Reichsburg und Altstadt
  • Geeignet für: Familien, Paare und Tagesausflüge
  • Beste Reisezeit: April bis Oktober
  • Zeitbedarf: ein ganzer Tag
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Steilster Weinberg "Calmont", Burg Eltz
  • Offizielle Website: www.cochem.de

Die Cochemer Moselpromenade

Moselufer Cochem mit Reichsburg im Hintergrund
picture alliance/dpa | Sascha Ditscher
Moselufer Cochem mit Reichsburg im Hintergrund

Warum lohnt sich ein Besuch in Bernkastel-Kues?

Bernkastel-Kues gehört zu den schönsten Weinorten Deutschlands. Die historische Altstadt, jahrhundertealte Fachwerkhäuser und die Lage direkt an der Mosel machen den Ort zu einem der beliebtesten Reiseziele in Rheinland-Pfalz. 

Das erwartet dich in Bernkastel-Kues:

  • Historische Fachwerkhäuser
  • Marktplatz mit Michaelsbrunnen
  • Das berühmte Spitzhäuschen, das in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ zu sehen ist.
  • Burgruine Landshut
  • Moselsteig und Radwege
  • Zahlreiche Weinstuben und Vinotheken

Romantische Gassen laden zum Bummeln ein. Als "Internationale Stadt der Rebe und des Weines" verbindet Bernkastel-Kues Weintradition mit Geschichte und Kultur. In den gemütlichen Weinstuben können Moselweine aus bekannten Spitzenlagen probiert und regionale Spezialitäten genossen werden.

Besonderheiten:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der historische Marktplatz mit dem Michaelsbrunnen und das berühmte Spitzhäuschen, das älteste Fachwerkhaus der Region (erbaut 1416), das zu den meistfotografierten Gebäuden an der Mosel zählt. Rund um die Altstadt laden kleine Geschäfte, Cafés und Vinotheken zum Verweilen ein.

Wanderwege: 
Auch Aktivurlauber kommen auf ihre Kosten. Bernkastel-Kues ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Moselsteig oder Radtouren entlang der Mosel. Hoch über der Stadt bietet die Burgruine Landshut einen weiten Blick über das Moseltal.

Kurzüberblick:

  • Region: Mosel
  • Bekannt für: Wein, Fachwerk und Altstadt
  • Geeignet für: Genießer, Paare und Familien
  • Beste Reisezeit: Frühling bis Herbst
  • Zeitbedarf: halber bis ganzer Tag
  • Ausflugsziele in der Umgebung: Cochem und Reichsburg, Traben-Trarbach, Zell an der Mosel
  • Weitere Informationen unter: www.bernkastel.de

Wunderschöne Fachwerkhäuser in Bernkastel-Kues

Bernkastel-Kues
picture alliance / Goldmann | Goldmann
Bernkastel-Kues

Warum sollte man die Geierlay-Hängeseilbrücke besuchen?

Die Geierlay-Hängeseilbrücke zählt zu den bekanntesten Ausflugszielen in Rheinland-Pfalz. Die 360 Meter lange Fußgängerbrücke verbindet die Hunsrück-Orte Mörsdorf und Sosberg und bietet einen spektakulären Blick über das Mörsdorfer Bachtal.

Das erwartet dich an der Geierlay-Hängeseilbrücke:

  • Eine der längsten Hängeseilbrücken Deutschlands
  • Spektakuläre Ausblicke über das Mörsdorfer Bachtal
  • Ein besonderes Erlebnis für Wanderer und Naturfreunde
  • Mehrere Premiumwanderwege rund um die Brücke
  • Beliebtes Fotomotiv im Hunsrück

Baujahr:
Die Geierlay-Hängeseilbrücke wurde im Jahr 2015 eröffnet. Mit einer Spannweite von 360 Metern und einer Höhe von rund 100 Metern über dem Tal entwickelte sie sich schnell zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Hunsrück.

Besonderheiten:
Die Geierlay zählt zu den bekanntesten Hängeseilbrücken Deutschlands und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Die Brücke ist ausschließlich für Fußgänger zugänglich und schwingt beim Überqueren leicht mit. Rund um die Brücke laden Aussichtspunkte und Wanderwege zu weiteren Entdeckungstouren durch den Hunsrück ein.

Anfahrt:
Mit dem Auto erreichst du den Besucherparkplatz in Mörsdorf. Von dort führt ein etwa 1,7 Kilometer langer, gut ausgeschilderter Fußweg zur Brücke. Alternativ ist die Geierlay über den Bahnhof Treis-Karden und Busverbindungen in Richtung Mörsdorf erreichbar.

Wanderwege:
Zu den beliebtesten Touren gehören die Traumschleife Geierlayschleife (rund 6 Kilometer), die Traumschleife Dünnbach-Pfad sowie längere Wanderungen auf dem Saar-Hunsrück-Steig. 

Beste Reisezeit:
Die Geierlay-Hängeseilbrücke ist ganzjährig frei zugänglich. Besonders beliebt sind Besuche zwischen April und Oktober. Wer die Brücke in ruhiger Atmosphäre erleben möchte, kommt am besten früh morgens oder außerhalb der Ferien unter der Woche.

Kurzüberblick:

  • Region: Hunsrück
  • Sehenswürdigkeit: Hängeseilbrücke
  • Eröffnung: 2015
  • Geeignet für: Wanderer, Familien und Fotografen
  • Eintritt: kostenlos
  • Zeitbedarf: 10 - 15 Minuten
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Burg Kastellaun, Tier-Erlebnispark Bell, Burg Balduinseck
  • Offizielle Website: www.geierlay.de

Ein Naturerlebnis im Hunsrück

Hängeseilbrücke Geierlay im Hunsrück-Gebirge
picture alliance / pressefoto_korb | Micha Korb
Hängeseilbrücke Geierlay im Hunsrück-Gebirge

Warum lohnt sich ein Besuch auf dem Pfälzer Mandelpfad?

Der Pfälzer Mandelpfad zählt zu den schönsten Wanderwegen in Rheinland-Pfalz. Der rund 100 Kilometer lange Fernwanderweg führt von Bockenheim bis Schweigen-Rechtenbach durch die Pfälzer Weinlandschaft und ist vor allem während der Mandelblüte im Frühjahr ein beliebtes Ausflugsziel.

Das erwartet dich auf dem Pfälzer Mandelpfad:

  • Rund 100 Kilometer Wanderweg entlang der Deutschen Weinstraße
  • Einzigartige Mandelblüte mit tausenden rosafarbenen Blüten
  • Malerische Weinorte, Burgen und Weinberge
  • Sieben abwechslungsreiche Etappen
  • Ideales Ausflugsziel für Wanderer, Naturfreunde und Fotografen

Besonderheiten:
Der Pfälzer Mandelpfad ist der einzige Fernwanderweg Deutschlands, der ganz im Zeichen der Mandelblüte steht. Im Frühjahr verwandeln tausende blühende Mandelbäume die Deutsche Weinstraße in ein rosa Blütenmeer. Der rund 100 Kilometer lange Weg führt von Bockenheim bis Schweigen-Rechtenbach und verbindet bekannte Weinorte wie Bad Dürkheim, Deidesheim, Neustadt an der Weinstraße und Edenkoben. Unterwegs warten Weinberge, historische Ortskerne, Burgen, Aussichtspunkte und zahlreiche Weingüter.

Strecke:
Der Pfälzer Mandelpfad verläuft über rund 100 Kilometer von Bockenheim bis Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze. Die Route lässt sich in sieben Etappen aufteilen und eignet sich sowohl für einzelne Tageswanderungen als auch für eine mehrtägige Tour. Alle Etappen sind gut ausgeschildert und lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Anfahrt:
Da der Wanderweg mehrere Orte entlang der Deutschen Weinstraße verbindet, ist ein Einstieg an verschiedenen Punkten möglich. Die meisten Etappenorte sind mit Regionalbahnen und Bussen gut erreichbar. Für Autofahrer stehen in vielen Weinorten öffentliche Parkplätze zur Verfügung.

Beste Reisezeit:
Die beliebteste Zeit für einen Besuch ist die Mandelblüte zwischen Ende Februar und April. Dann zeigt sich die Pfalz von ihrer farbenprächtigsten Seite. Wanderungen lohnen sich aber auch im Sommer, zur Weinlese im Herbst oder an milden Wintertagen.

Kurzüberblick:

  • Region: Pfalz
  • Sehenswürdigkeit: Fernwanderweg
  • Streckenlänge: rund 100 Kilometer
  • Geeignet für: Wanderer, Naturfreunde und Fotografen
  • Zeitbedarf: einzelne Etappen oder mehrere Tage
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Hambacher Schloss, Villa Ludwigshöhe, Burg Trifels
  • Offizielle Website: www.mandelbluete-pfalz.de

Vorbei an blühenden Mandelbäumen

Spaziergänger auf der Pfälzer Mandelpfad
picture alliance/dpa | Uwe Anspach
Spaziergänger auf der Pfälzer Mandelpfad

Warum gehört das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zu den schönsten Orten in Rheinland-Pfalz?

Das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählt zu den bekanntesten Kulturlandschaften Deutschlands. Der rund 67 Kilometer lange Rheinabschnitt zwischen Bingen und Koblenz begeistert mit steilen Weinbergen, mehr als 40 Burgen und Schlössern, historischen Weinorten und dem berühmten Loreleyfelsen.

Das erwartet dich im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal:

  • Mehr als 40 Burgen, Schlösser und Festungen entlang des Rheins wie zum Beispiel Burg Sooneck in Niederheimbach, Burg Stahleck in Bacharach, Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
  • Der berühmte Loreleyfelsen mit spektakulären Ausblicken
  • Historische Weinorte wie Bacharach, St. Goar und Oberwesel
  • Premiumwanderwege wie Rheinsteig und RheinBurgenWeg

UNESCO-Welterbe seit:
Das Obere Mittelrheintal gehört seit 2002 zum UNESCO-Welterbe. Ausschlaggebend waren die außergewöhnliche Kulturlandschaft, die hohe Dichte an Burgen und die jahrhundertealte Weinbautradition entlang des Rheins.

Besonderheiten:
Das UNESCO-Welterbe erstreckt sich über rund 67 Kilometer zwischen Bingen, Rüdesheim und Koblenz. Kaum eine andere Region in Europa vereint so viele mittelalterliche Burgen, romantische Weinorte und steile Weinberge auf engem Raum. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen der Loreleyfelsen, die Burgen Rheinstein, Reichenstein, Sooneck, Marksburg und Burg Pfalzgrafenstein sowie die historischen Altstädte von Bacharach, Oberwesel und St. Goar.

Anfahrt:
Das Obere Mittelrheintal ist mit dem Auto über die Bundesstraßen B9 und B42 gut erreichbar. Entlang des Rheins verkehren Regionalzüge mit Bahnhöfen unter anderem in Bingen, Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Boppard und Koblenz. Autofähren verbinden an mehreren Stellen beide Rheinseiten.

Wanderwege:
Zu den beliebtesten Wanderwegen gehören der RheinBurgenWeg, der Rheinsteig und der RheinTerrassenWeg. Besonders eindrucksvoll sind die Etappen rund um die Loreley, Boppard und Bacharach mit ihren zahlreichen Aussichtspunkten über das Rheintal.

Beste Reisezeit:
Von April bis Oktober zeigt sich das UNESCO-Welterbe von seiner schönsten Seite. Im Frühling blühen die Weinberge, im Sommer laden zahlreiche Weinfeste zum Verweilen ein und im Herbst sorgt die Weinlese für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre. Auch Schifffahrten auf dem Rhein sind in dieser Zeit besonders beliebt.

Kurzüberblick:

  • Region: Mittelrheintal
  • Sehenswürdigkeit: UNESCO-Welterbe und Kulturlandschaft
  • UNESCO-Welterbe seit: 2002
  • Geeignet für: Familien, Wanderer, Kulturinteressierte und Weinliebhaber
  • Eintritt: frei zugänglich
  • Zeitbedarf: Tagesausflug oder Wochenendtrip
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Loreley, Marksburg, Burg Rheinstein, Deutsches Eck in Koblenz, Niederwalddenkmal in Rüdesheim
  • Offizielle Website: www.welterbe-mittelrheintal.de

Aussichtspunkt vom Loreleyfelsen ins Rheintal

Aussichtspunkt Blick vom Loreleyfelsen ins Rheintal
picture alliance / Joko | Joko
Aussichtspunkt Blick vom Loreleyfelsen ins Rheintal

Warum sollte man Bad Ems besuchen?

Bad Ems zählt zu den schönsten Kurstädten in Rheinland-Pfalz. Die Stadt an der Lahn ist für ihre jahrhundertealte Kurtradition, ihre Thermalquellen und ihre prachtvolle Architektur bekannt. Seit 2021 gehört Bad Ems außerdem zu den "Great Spa Towns of Europe" und damit zum UNESCO-Welterbe.

Das erwartet dich in Bad Ems:

  • Historische Kurstadt mit UNESCO-Welterbe-Status
  • Die moderne Emser Therme mit Thermalwasser
  • Deutschlands erste schwimmende Flusssauna
  • Prachtvolle Bäderarchitektur entlang der Lahn
  • Spaziergänge auf der Uferpromenade und Ausblicke auf das Lahntal
  • Idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Lahntal

UNESCO-Welterbe seit:
Bad Ems gehört seit 2021 gemeinsam mit zehn weiteren bedeutenden Kurorten Europas zu den "Great Spa Towns of Europe". Ausschlaggebend waren die außergewöhnliche Kurgeschichte, die Thermalquellen und die bis heute erhaltene Bäderarchitektur.

Besonderheiten:
Bad Ems war bereits im 19. Jahrhundert eines der bekanntesten Heilbäder Europas. Kaiser, Könige, Künstler und der europäische Adel reisten in den Kurort, um die heilende Wirkung des Emser Thermalwassers zu nutzen. Noch heute prägen historische Kurgebäude, elegante Villen und die Promenade entlang der Lahn das Stadtbild. Mit der Emser Therme und Deutschlands erster schwimmender Flusssauna verbindet Bad Ems seine traditionsreiche Geschichte mit modernen Wellnessangeboten.

Anfahrt:
Bad Ems erreichst du mit dem Auto über die B260 und die B49. Mit der Lahntalbahn bestehen regelmäßige Zugverbindungen unter anderem von Koblenz, Limburg und Gießen. Vom Bahnhof sind die Altstadt und die Emser Therme bequem zu Fuß erreichbar.

Sehenswürdigkeiten und Wanderwege:
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Emser Therme, das Kurhaus, das Kurviertel, die Russisch-Orthodoxe Kirche, der Quellenturm und die historische Spielbank. Naturfreunde können den Lahntalradweg oder den 295 Kilometer langen Lahnwanderweg erkunden. Besonders beliebt ist die Etappe von Limburg nach Balduinstein mit den Sehenswürdigkeiten Grafenschloss Diez und Schloss Oranienstein.

Beste Reisezeit:
Bad Ems ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Von April bis Oktober laden die Lahnpromenade und zahlreiche Wanderwege zu Ausflügen ein. In den kühleren Monaten sorgen die Emser Therme und die Flusssauna für entspannte Stunden.

Kurzüberblick:

  • Region: Lahntal
  • Sehenswürdigkeit: Kurstadt und UNESCO-Welterbe
  • UNESCO-Welterbe seit: 2021
  • Geeignet für: Wellnessurlauber, Kulturinteressierte, Wanderer und Paare
  • Eintritt: Therme kostenpflichtig
  • Zeitbedarf: Tagesausflug oder Wochenendtrip
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Lahnwanderweg, Grafenschloss Diez, Schloss Oranienstein, Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
  • Offizielle Website: www.badems-nassau.info

Der Kurort Bad Ems

Bad Ems
katjasv/Pixabay
Bad Ems

Warum lohnt sich ein Besuch des Teufelstisch-Felsen im Pfälzerwald?

Der Teufelstisch zählt zu den bekanntesten Naturdenkmälern in Rheinland-Pfalz. Die markante Felsformation bei Hinterweidenthal im Pfälzerwald ragt rund 14 Meter in die Höhe und gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Das erwartet dich am Teufelstisch:

  • Eindrucksvolle Sandsteinfelsformation im Pfälzerwald
  • Eines der bekanntesten Naturdenkmäler Deutschlands
  • Aussichtsplattform mit Blick auf den Teufelstisch
  • Premiumwanderwege durch den Pfälzerwald
  • Naturspielplatz für Familien

Entstehung:
Der Teufelstisch entstand vor rund 250 Millionen Jahren aus Buntsandstein. Wind, Wasser und Temperaturschwankungen formten über Millionen von Jahren die außergewöhnliche Felsformation, bei der ein großer Sandsteinblock scheinbar auf einem schmalen Felsfuß balanciert.

Besonderheiten:
Mit seiner außergewöhnlichen Form gehört der Teufelstisch zu den bekanntesten Felsen der Pfalz. Der rund 14 Meter hohe Buntsandsteinfelsen erinnert an einen überdimensionalen Tisch und gab dem Naturdenkmal seinen Namen. Der Sage nach soll der Teufel hier einst sein Mahl eingenommen haben. Direkt neben dem Felsen befinden sich eine Aussichtsplattform sowie der Teufelstisch-Erlebnispark mit Wasserspielplatz, Kletterelementen und weiteren Attraktionen für Familien.

Anfahrt:
Mit dem Auto erreichst du den Wanderparkplatz Teufelstisch bei Hinterweidenthal. Von dort führt ein gut ausgebauter, etwa 15-minütiger Fußweg zum Felsen. Mit der Bahn fährst du bis zum Bahnhof Hinterweidenthal Ost oder Hinterweidenthal und erreichst den Teufelstisch anschließend zu Fuß oder mit dem Bus.

Wanderwege:
Der Teufelstisch ist ein beliebtes Ziel auf mehreren Wanderwegen im Pfälzerwald. Besonders empfehlenswert sind die Rundwanderung zum Teufelstisch, der Premiumwanderweg Pfälzer Felsenland sowie Touren zu weiteren beeindruckenden Buntsandsteinfelsen und Burgruinen in der Umgebung.

Beste Reisezeit:
Der Teufelstisch ist ganzjährig frei zugänglich. Besonders schön ist ein Besuch von April bis Oktober. Im Frühling und Herbst sorgen die Wälder des Pfälzerwalds für eine besonders stimmungsvolle Kulisse. Wer den Felsen ohne großen Besucherandrang erleben möchte, kommt am besten morgens oder unter der Woche.

Kurzüberblick:

  • Region: Pfälzerwald
  • Sehenswürdigkeit: Naturdenkmal und Felsformation
  • Entstehung: vor rund 250 Millionen Jahren
  • Geeignet für: Familien, Wanderer und Naturfreunde
  • Zeitbedarf: zwei bis drei Stunden
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Dahner Felsenland, Burg Berwartstein, Burg Trifels, Biosphärenhaus Pfälzerwald/Nordvogesen
  • Offizielle Website: www.teufelstisch-pfalz.de

Der Pilzfelsen Teufelstisch im Pfälzerwald bei Hinterweidenthal

Pilzfelsen Teufelstisch im Pfälzerwald bei Hinterweidenthal
picture alliance / Peter Schickert | Peter Schickert
 
Pilzfelsen Teufelstisch im Pfälzerwald bei Hinterweidenthal

Warum sollte man unbedingt Speyer besuchen?

Speyer zählt zu den ältesten Städten Deutschlands und gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Rheinland-Pfalz. Die Domstadt am Rhein begeistert mit ihrer mehr als 2000-jährigen Geschichte, dem UNESCO-Welterbe Kaiserdom und einer lebendigen Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Das erwartet dich in Speyer:

  • UNESCO-Welterbe Kaiserdom zu Speyer
  • Historische Altstadt mit Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften
  • Technik Museum Speyer mit Flugzeugen, Lokomotiven und dem Space Shuttle Buran
  • Altpörtel, eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands
  • Rheinpromenade und SEA LIFE Speyer

Gründung:
Speyer wurde von den Römern als "Noviomagus" gegründet und blickt auf eine Geschichte von mehr als 2.000 Jahren zurück. Bereits im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem der wichtigsten politischen und religiösen Zentren des Heiligen Römischen Reiches.

Besonderheiten:
Das Wahrzeichen der Stadt ist der Kaiserdom zu Speyer, der seit 1981 zum UNESCO-Welterbe gehört. Er gilt als die größte erhaltene romanische Kirche der Welt und diente über Jahrhunderte als Grablege deutscher Kaiser und Könige. Neben dem Dom prägen das Altpörtel, die Maximilianstraße und zahlreiche historische Gebäude das Stadtbild. Familien zieht es vor allem ins Technik Museum Speyer mit seinem begehbaren Space Shuttle Buran, einem U-Boot und einer Boeing 747 sowie ins SEA LIFE Speyer.

Anfahrt: 
Speyer ist mit dem Auto über die A61 und die B9 gut erreichbar. Mit der Bahn gelangt man zum Hauptbahnhof Speyer. Von dort erreicht man die Altstadt und den Dom in etwa 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Bus.

Sehenswürdigkeiten und Spaziergänge:
Die historische Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Besonders beliebt sind Spaziergänge über die Maximilianstraße zum Dom, entlang der Rheinpromenade oder durch den Domgarten. Auch eine Schifffahrt auf dem Rhein oder eine Radtour entlang des Rheinradwegs bieten sich an.

Beste Reisezeit:
Speyer ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Von Frühling bis Herbst laden die Altstadt, Straßencafés und die Rheinpromenade zum Verweilen ein. Im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen und Feste statt, während der Weihnachts- und Neujahrsmarkt den historischen Stadtkern in der Adventszeit stimmungsvoll beleuchtet.

Kurzüberblick:

  • Region: Vorderpfalz
  • Sehenswürdigkeit: Historische Domstadt, Dom zu Speyer
  • Gründung: vor mehr als 2.000 Jahren durch die Römer
  • Geeignet für: Familien, Kulturinteressierte und Geschichtsfreunde
  • Eintritt: Altstadt frei zugänglich, einzelne Sehenswürdigkeiten kostenpflichtig
  • Zeitbedarf: ein ganzer Tag
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Historisches Museum der Pfalz, Technik Museum Speyer, SEA LIFE Speyer, Plopsaland in Haßloch
  • Offizielle Website: www.speyer.de

Der Speyerer Dom

Maximilian Straße führt zum Speyerer Dom
picture alliance / Peter Schickert | Peter Schickert
Maximilian Straße führt zum Speyerer Dom

Warum sollte man Trier besuchen?

Trier zählt zu den beeindruckendsten Städten Deutschlands und gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Rheinland-Pfalz. Als älteste Stadt Deutschlands begeistert Trier mit römischen Bauwerken, UNESCO-Welterbestätten und einer historischen Altstadt, die Geschichte und modernes Stadtleben miteinander verbindet.

Das erwartet dich in Trier:

  • UNESCO-Welterbestätten aus der Römerzeit
  • Porta Nigra als Wahrzeichen der Stadt
  • Historische Altstadt mit Hauptmarkt und Dom
  • Römische Bauwerke wie die Kaiserthermen und das Amphitheater
  • Zahlreiche Cafés, Restaurants und Weinstuben

Gründung:
Trier wurde im Jahr 16 v. Chr. unter dem Namen Augusta Treverorum von den Römern gegründet und gilt als die älteste Stadt Deutschlands. Schon in der Antike entwickelte sie sich zu einer der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches nördlich der Alpen.

Besonderheiten:
Trier verfügt über die größte Dichte an römischen Baudenkmälern nördlich der Alpen. Seit 1986 gehören die römischen Monumente, der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Porta Nigra, die Kaiserthermen, die Konstantinbasilika, das Amphitheater und die Römerbrücke. Die historische Altstadt mit dem Hauptmarkt lädt zum Bummeln ein und verbindet eindrucksvoll mehr als 2.000 Jahre Geschichte mit einer lebendigen Gastronomie und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten.

Anfahrt:
Trier ist mit dem Auto über die A1, A48 und A64 gut erreichbar. Der Hauptbahnhof Trier bietet regelmäßige Regional- und Fernverkehrsverbindungen. Vom Bahnhof erreich man die Porta Nigra und die Altstadt in wenigen Gehminuten.

Sehenswürdigkeiten und Spaziergänge:
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich bequem bei einem Spaziergang durch die Altstadt entdecken. Besonders beliebt sind Rundgänge von der Porta Nigra über den Hauptmarkt und den Dom bis zu den Kaiserthermen und dem Amphitheater. Auch der Moselradweg und die Uferpromenade an der Mosel laden zu einem Ausflug ein.

Beste Reisezeit:
Trier ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Von Frühling bis Herbst laden Straßencafés, Stadtführungen und Veranstaltungen zum Verweilen ein. Im Dezember zählt der Trierer Weihnachtsmarkt vor der Kulisse des Doms zu den schönsten Weihnachtsmärkten Deutschlands.

Kurzüberblick:

  • Region: Mosel
  • Sehenswürdigkeit: Historische Römerstadt
  • Gründung: 16 v. Chr.
  • Geeignet für: Kulturinteressierte, Geschichtsfreunde, Familien und Städtereisende
  • Eintritt: Altstadt frei zugänglich, einzelne Sehenswürdigkeiten kostenpflichtig
  • Zeitbedarf: ein bis zwei Tage
  • Weitere Ausflugsziele in der Umgebung: Luxemburg, Saarschleife, Bernkastel-Kues, Römische Villa Borg
  • Offizielle Website: www.trier-info.de

Das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen: die Porta Nigra

Porta Nigra in Trier
picture alliance / SNS | Steven Mohr
 
Porta Nigra in Trier

Welche Region in Rheinland-Pfalz ist besonders schön?

Das Mittelrheintal gilt als eine der schönsten Regionen Deutschlands. Daneben gehören die Mosel, der Pfälzerwald, die Eifel, der Hunsrück und die Deutsche Weinstraße zu den beliebtesten Landschaften des Bundeslandes.

Wann ist die beste Reisezeit für Rheinland-Pfalz?

Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober. Im Frühjahr blühen die Weinberge, im Sommer finden zahlreiche Weinfeste statt und im Herbst prägen Weinlese und bunte Wälder das Landschaftsbild.

Wo kann man in Rheinland-Pfalz gut wandern?

Die beliebtesten Wandergebiete sind:

  • Pfälzerwald
  • Mittelrheintal
  • Hunsrück
  • Eifel
  • Moselsteig
  • Soonwald

Häufige Fragen zu den schönsten Orten in Rheinland-Pfalz

Was ist der meistbesuchte Ort in Rheinland-Pfalz?
Trier, Cochem, Burg Eltz und das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählen zu den meistbesuchten Reisezielen des Bundeslandes.

Welcher Ort eignet sich für Familien?
Cochem, Burg Eltz, der Wild- und Wanderpark Silz sowie das Plopsaland in Haßloch sind beliebte Ausflugsziele für Familien.

Welche Orte sind kostenlos?
Viele Altstädte wie Bacharach, Bernkastel-Kues oder Bad Münster am Stein lassen sich kostenlos erkunden. Kosten entstehen meist nur für Museen oder Burgen.

Welche Orte sind Geheimtipps?
Beilstein an der Mosel, Monreal in der Eifel, die Dahner Felsenlandschaft, Burg Kastellaun, das Gradierwerk in Bad Dürkheim, Meisenheim am Glan oder der Donnersberg gelten als weniger bekannte, aber besonders reizvolle Ausflugsziele.

 

Stand der Informationen: Juli 2026
Autor: Redaktion RPR1.

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