Elversberg bastelt weiter an Sensation - Schalke kann kommen
In den noch ausstehenden sechs Saisonspielen genießt die SV Elversberg viermal Heimrecht. Ein Faustpfand für einen möglichen Aufstieg? Das Spitzenspiel gegen Schalke kann ein Hinweis sein.
In den noch ausstehenden sechs Saisonspielen genießt die SV Elversberg viermal Heimrecht. Ein Faustpfand für einen möglichen Aufstieg? Das Spitzenspiel gegen Schalke kann ein Hinweis sein.
Noch sechs Spieltage in der 2. Fußball-Bundesliga und die SV Elversberg träumt noch immer vom Aufstieg. Mit einem Sieg im Spitzenspiel gegen den Liga-Primus FC Schalke 04 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) können die aktuell auf Platz drei liegenden Saarländer ihre Chancen sogar noch verbessern.
Wird der Druck nun zu groß? Bisher ist davon wenig zu spüren, auch wenn das Team von Vincent Wagner zuletzt beim 1:1 in Hannover etwas verkrampft wirkte. «Mal ehrlich, wen interessiert denn das? Wer interessiert sich denn für uns? Das sind wir als Mannschaft und der Verein und vielleicht noch ein paar rundherum. Das war es. Wie soll denn da Druck entstehen», sagte Kapitän Lukas Pinckert in der «Saarbrücker Zeitung». Wagner betonte zudem, «was die Tabelle angeht, haben wir doch schon lange nichts mehr zu verlieren».
Elversberg kann an Schalke vorbeiziehen
Entsprechend will der vor der Saison als erster Absteiger genannte Underdog, der momentan drei Punkte hinter Schalke liegt, die letzten Rundenspiele angehen. Bei einem Erfolg könnte die SVE zu den Knappen in der Tabelle aufschließen, diese dank der besseren Tordifferenz überholen und wieder einen direkten Aufstiegsplatz einnehmen.
Bei einem Blick auf die restlichen Spiele kann zudem die Konkurrenz etwas ins Grübeln kommen. Der aufmüpfige Außenseiter hat nach dem Schalke-Match noch dreimal Heimrecht, unter anderem gegen den Zweiten Paderborn. Und die Heimbilanz ist fast makellos. In 13 Spielen ging Elversberg nur einmal als Verlierer vom Platz, holte acht Siege und vier Remis.
Auswärts noch in Darmstadt und Düsseldorf
Auswärts sieht es nicht ganz so gut aus. Zwar holten die Saarländer sieben Siege - einen davon in Paderborn - und drei Unentschieden, verloren allerdings auch fünf Partien. Am 31. Spieltag muss Elversberg zum Verfolger Darmstadt, am 33. nach Düsseldorf. Die weiteren Gegner an der heimischen Kaiserlinde sind neben Paderborn noch Karlsruhe und Münster.
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