Neubauer ruft vor Landtagswahl zu mehr Klimaschutz auf
Bei der Wahl in Rheinland-Pfalz geht es laut Klimaaktivistin Luisa Neubauer auch um die Frage, ob das Land aus Krisen und Katastrophen lernt. Die Klimakrise sei längst Realität.
Bei der Wahl in Rheinland-Pfalz geht es laut Klimaaktivistin Luisa Neubauer auch um die Frage, ob das Land aus Krisen und Katastrophen lernt. Die Klimakrise sei längst Realität.
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat zwei Tage vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl auf einer «Fridays for Future»-Demonstration in Mainz zu konsequentem Klimaschutz aufgerufen. Bei der Wahl am Sonntag gehe es auch darum, ob man aus Krisen und Katastrophen lerne, sagte sie in Anspielung auf die Ahrtalflut 2021. Dass die Klimakrise bereits da sei, wisse man in Rheinland-Pfalz besser als in jedem anderen Bundesland.
Zudem stehe am Sonntag indirekt auch ein Klimaschutzgesetz zur Abstimmung, so Neubauer. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder hatte angekündigt, die Vorgaben im Landesklimaschutzgesetz lockern zu wollen. Das Klimaschutzgesetz der bisher in Mainz regierenden Ampelkoalition sieht die Treibhausgasneutralität schon 2040 und damit fünf Jahre früher als im Bund vor. Bei jedem Ergebnis am Sonntag gebe es unglaublich viel zu tun, sagte Neubauer. «Die Klimakrise geht auch dann nicht weg, wenn man sie wegreden oder weg regieren möchte.»
An der Kundgebung nahmen laut Polizei «in der Spitze rund 600 Personen» teil. Die Veranstalter sprachen von etwa 750 Teilnehmern. Anschließen zogen diese durch die Mainzer Innenstadt. Dabei riefen sie unter anderem «Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle» oder «Klimaschutz jetzt und hier, bis ihr handelt, streiken wir». Der Polizei waren nach eigenen Angaben vorerst keine größeren Zwischenfälle bekannt.
© dpa-infocom, dpa:260320-930-844736/3
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten