LSB kooperiert mit „Netzwerk diskriminierungsfreies RLP"
Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und das „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz“ machen ab sofort gemeinsame Sache.
Der Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und das „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz“ machen ab sofort gemeinsame Sache.
Besiegelt wurde die Zusammenarbeit am Montag, 15. Dezember, mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung in Mainz.
Ziel der Kooperationspartner ist es, allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Religion, sozialem Status, Behinderung oder Alter. Der Sport in Rheinland-Pfalz stellt mit seinen formulierten Werten wie Fairness, Respekt und Chancengleichheit ein gutes Beispiel für gelebte Vielfalt dar. Gerade in den vergangenen Jahren hat dies zu einem sichtbaren Fortschritt geführt. Tagtäglich kann man dies in den Sporthallen, Schwimmbädern oder auf den Sportplätzen feststellen, wo ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende aus Vereinen und Verbänden Menschen ganz nach dem Motto „Sport für Alle“ wie selbstverständlich willkommen heißen.
All dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Chancengleichheit aller Sportler*innen nur langsam und flächendeckend durchzusetzen scheint. Denn: auch im Sport sind Diskriminierung und Ausgrenzung weit verbreitet – sei es durch Geschlechtsdiskriminierung, Unterrepräsentierung, rassistische Beleidigungen, Sexismus oder Homophobie. Hier gilt es entgegenzuwirken und Maßnahmen zu entwickeln, die sich klar gegen Diskriminierung und für ein wertschätzendes Miteinander im Sport aussprechen und gleichzeitig Opfern von Gewalt und Diskriminierung bedarfsgerechte Hilfen anzubieten.
Die Initiative zur Kooperation ging von beiden Parteien gleichermaßen aus. Bei einer Netzwerkveranstaltung hatten sich Vertreter*innen von LSB und dem „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz“ kennengelernt – und waren aufeinander zu gegangen. Die neue Kooperation ist eine klassische Win-Win-Situation – weil beide Organisationen dem Prinzip folgen, indem sie gegen jede Form von Diskriminierung und Benachteiligungen wenden.
Für die zuständige LSB-Vizepräsident Claudia Altwasser kommt die Kooperation genau zur richtigen Zeit: „„Der rheinland-pfälzische Sport ist ein kraftvoller Motor für noch mehr Diversität im Sport und der Gesellschaft. Insofern ist es erfreulich, dass mit der Kooperationsvereinbarung ein weiterer Beitrag dafür geleistet werden kann.“
Auch das „Netzwerk diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz“ verspricht sich eine Menge von der nun schriftlich fixierten Zusammenarbeit: „Über die Vereine können unsere Unterstützungsangebote sehr viele Menschen erreichen. Für einen fairen Umgang miteinander, auch über den Sport hinaus“, unterstreicht Vorstandsmitglied Joachim Schulte.